Seiten

Donnerstag, 19. Mai 2011

Czech Road Racing Cup 2011

JK-Johannes Kehrer siegt in Stare Mesto

In Stare Mesto fand auch in diesem Jahr das erste Rennen zum Czech Road Racing Cup statt. Dabei von besonderen Interesse aus deutscher Sicht die Klasse 125 ccm GP und Supermono. Beim Rennen der Klasse bis 125 ccm hieß nach 10 Runden einmal mehr der Sieger Patrik Kolar (CZE) auf Honda. Für die beiden restlichen Podestplätze entspann sich zwischen Steffen Grämer (Freiberg) auf Aprilia und Rene Lohse (Zug) auf Honda ein spannender Zweikampf den am ende Lohse für sich entscheiden konnte.
Spannung lag beim Supermono Rennen in der Luft. Nach dem Libor Kaminicky (CZE) auf der Mali Jawa 2010 mehr oder weniger mit einigen "Tricks" den Meistertitel bekommen hatte, war man auf das erste Treffen der Saison 2011 gespannt. Aber Johannes Kehrer zeigte schon im Training das auch in diesem Jahr der Sieg nur über ihn führen wird. Der Hohndorfer sicherte sich die Pole.
Daniel Zörnweg (Glauchau) sicherte sich den dritten Platz. Ingolf Schmidt (Pesterwitz) ging mit seiner MZ von Startplatz 12 aus ins Rennen, oder besser gesagt in die Warm Up Lap. Dort ging ein Bowdenzug kaputt und das Rennen war für den Pesterwitzer schneller beendet als es begonnen hat.
Anders dagegen bei "Zörni", der Glauchauer erwischte den besten Start und führte die erste Runde das Feld an. In der zweiten mußte er dann Kaminicky und Kehrer Platz machen. Bis 2 Runden vor Schluss sah es ganz nach einem Sieg des Tschechen aus, aber dann zeigte sich einmal mehr das man JK nicht abschreiben sollte und Kehrer presste sich an Kaminicky vorbei und gewann das Rennen. Platz drei ging an Karel Kalina (CZE) auf Katyam vor Zörnweg, der in den letzten Runden Probleme mit seinen Arm hatte.
Nach einigen technischen Problemen und einer Nachtschicht am Motorrad lief es für den Freiberger Ingo Grämer und seiner MZ-RE im Rennen nicht schlecht. Bis zur Mitte des acht Runden Rennens war sogar ein Podestplatz möglich. leider versagte dann die MZ-Re ihren Dienst.

"Wolfi" Schuster siegt in Horice


Höhepunkt und tiefe Trauer lagen bei der 49.Auflage der "300 Kurven Gustav Havel" im tschechischen Horice dicht beieinander.
Der Höhepunkt aus deutscher Sicht an diesen Wochenende war zweifellos das Rennen der Klasse bis 250 ccm. Schon im Training machte Wolfgang "Wolfi" Schuster klar das der Weg zum Sieg nur über ihn führt. Mit nur den knappen Rückstand von 0,9 Sekunden stand neben Schuster`s Yamaha der Brite Davy Morgan auf der Honda auf Startplatz zwei vor seinen Landsmann Mark Kelly ebenfalls auf Yamaha.
Schuster übernahm dann auch gleich nachdem Start die Führung im Rennen die er schnell auf drei Sekunden vor Morgan und Kelly ausbauen konnte. Aber nach der fünften Runde folgte der Abbruch auf Grund eines Unfall. Nach verpatzten Re-Start hielt sich Schuster nicht lange auf dem zweiten Platz. Bereits nach einer Runde war er wieder an der Spitze und siegte am ende vor Morgan und Kelly.
Auf den achten Platz kam seine Schwester Natalie Schuster auf Honda ins Ziel. Franko Piesner (GER) wurde in diesem Rennen mit der Honda auf den 10. Platz abgewinkt.
Das Rennen der Klasse bis 125 ccm gewann Patrik Kolar (CZE) auf Honda vor dem Freiberger Steffen Grämer mit der Aprilia. Oldrich Podlipny (CZE) wurde in diesem Rennen dritter.Die weiteren Platzierungen der deutschen Fahrer in diesem Rennen, Rene Lohse (Freiberg)wurde achter und der Berliner Werner Steege kam zwei Plätze dahinter ins Ziel.






Mit Spannung wurde das Rennen der Klasse Supersport erwartet. Aber bereits nach einer Runde musste dieses auf Grund einer Startkollision abgebrochen werden. Aber auch der Re-Start stand unter keinen guten Stern. Bereits nach drei Runden kam Michael Pearson (IRL) in führender Position mit erhobener Hand in die Box. Auch alle anderen Fahrer beendeten darauf hin das Rennen. Der Grund war ein schwerer Unfall in der Waldpassage der Rennstrecke. Dort waren die Fahrer Robin Borke (CZE) und Jiri Cabuk (CZE), nach einer Berührung von der Strecke geflogen. Nach neuen Informationen war Robin Borke (Horice) bei diesen Unfall auf der Stelle tot. Jiri Cabuk (CZE) ist derzeit mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, aber definitiv außer Lebengefahr.  Auf Grund der Ereignisse wurden die Rennen der Klasse Superbike und Supermono nicht mehr gestartet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen