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Donnerstag, 18. April 2013

Chaz Davies: “BMW hat einen großartigen Job gemacht.”

BMW Motorrad GoldBet SBK Team Fahrer Chaz Davies spricht über seinen ersten Doppelsieg in der FIM Superbike-Weltmeisterschaft, den er am Sonntag in Aragón gefeiert hat.
 
 
München/Bologna, 17. April 2013. Der vergangene Rennsonntag im spanischen „Motorland Aragón“ ist ein Tag, der Chaz Davies (GBR) noch lange in Erinnerungen bleiben wird. An seinem erst zweiten Rennwochenende als Werksfahrer im BMW Motorrad GoldBet SBK Team feierte der Waliser seinen ersten Doppelsieg in der FIM Superbike-Weltmeisterschaft. Zudem startete er erstmals einen WM-Lauf aus der vordersten Reihe, und er sicherte sich seine erste schnellste Rennrunde in der Serie. Der 26-jährige Chaz bestreitet erst seine zweite Saison in der Königsklasse für seriennahe Motorräder, und er stellt sein Talent weiter unter Beweis. Nachdem er sich 2011 zum Supersport-Weltmeister gekrönt hatte, debütierte er im vergangenen Jahr in der Superbike-WM und holte sich in Aragón seinen ersten Podiumsplatz. Am Nürburgring gelang ihm der Premierensieg, und nun fügte er seiner Statistik zwei weitere Triumphe hinzu.
 
Chaz kam im Herbst 2012 zum BMW Motorrad GoldBet SBK Team. Er nutzte den Winter, um sich mit der BMW S 1000 RR vertraut zu machen und das Bike gemeinsam mit seiner Crew auf die neue Saison vorzubereiten. Beim Auftakt Ende Februar in Phillip Island (AUS) holte Chaz in seinem Debütrennen auf der RR gleich einen starken vierten Platz, in Lauf zwei hatte er jedoch Pech. Nun, nach weiteren eineinhalb Monaten intensiver Arbeit, war er der große Star des Wochenendes in Aragón und dominierte beide Rennen.
 
 
„Chaz, hätten Sie zu träumen gewagt, gleich an ihrem zweiten Rennwochenende als BMW Motorrad GoldBet SBK Team Werksfahrer den ersten Doppelsieg zu holen?“
 
Chaz Davies: „Um ehrlich zu sein, nein. Ich hatte damit gerechnet, dass wir schon recht früh in der Saison in die Nähe des Podests fahren können. Aber dann wirklich auf das Podium zu kommen, ist noch einmal etwas anderes, und dann sogar den Doppelsieg zu feiern, war schon eine Überraschung. Er kam unerwartet, aber ich nehme ihn gerne mit.“
 
„Was haben Sie gefühlt, als Sie als Sieger über die Ziellinie kamen?“
 
Chaz Davies: „Ich war überglücklich. Gleichzeitig war ich auch etwas erleichtert. Denn vor allem im zweiten Rennen musste ich wirklich Druck machen und Risiken eingehen, um mir einen Vorsprung herausfahren zu können. Wenn man das über einige Runden macht, dann atmet man erst einmal tief durch, wenn man endlich die Ziellinie erreicht. Von daher war es eine Mischung aus Erleichterung und Euphorie. Es war sowohl für mich als auch für das Team und alle an dem Projekt Beteiligten ein riesiger Erfolg.“
 
„Nach den Rennen in Australien haben Sie und das Team einen weiteren großen Schritt nach vorn gemacht. Schlüssel zum Erfolg war nicht nur die Tatsache, dass Ihnen die Strecke in Aragón wirklich liegt. Wie wichtig waren die Testfahrten in Jerez, und was waren die wesentlichen Verbesserungen an der RR?“
 
Chaz Davies: „Die Tests in Jerez waren der wichtigste Schlüssel dazu, dass wir uns zwischen Phillip Island und Aragón so gesteigert haben. Beim ersten Test haben wir ausschließlich an der Elektronik gearbeitet. Zwei Tage lang haben wir nicht die kleinste Änderung an der Aufhängung vorgenommen. Das war sehr wichtig, denn ich konnte mit demselben Bike unter denselben Bedingungen eine Runde nach der anderen abspulen. Das ist perfekt, um das Motorrad richtig kennenzulernen. Zudem sind wir zwei Tage lang mit sehr harten Reifen gefahren, also bin ich viel gerutscht und musste versuchen, das Bike auf Kurs zu halten. Das hilft ebenfalls enorm, das Gefühl für die Maschine zu verfeinern. Bei diesem Test haben wir auch mit den neuen Elektronik-Strategien, die BMW erarbeitet hat, einen großen Schritt nach vorn gemacht. Ich denke, Schlüssel zum Erfolg war die Kombination aus meinem immer besser werdenden Gefühl für die RR und der Entwicklungsarbeit von BMW. Es stimmt, dass ich in Aragón auch schon früher stark war, aber ich sehe darin nicht den Grund dafür, dass wir dort am vergangenen Wochenende so erfolgreich waren.“
 
„Sie haben gesagt, dass Sie mit der RR nun wirklich eins geworden sind. Gab es einen speziellen Moment, in dem Sie gespürt haben, dass Sie sich nun vollkommen wohl auf dem Motorrad fühlen, oder war das eher ein Prozess?“
 
Chaz Davies: „Das kam nicht einfach von einem Moment auf den anderen, aber ich denke, dieses Gefühl hat sich während des Jerez-Tests eingestellt, bei dem wir nur an der Elektronik gearbeitet haben. Ich habe es genossen, mit der RR zu fahren, ich hatte ein gutes Gefühl und viel Spaß, und das Bike funktionierte gut. Da habe ich gespürt, dass wir definitiv einen Schritt nach vorn gemacht haben. Doch es ist das eine, so etwas beim Test zu denken, und etwas anderes, das dann auch am Rennwochenende in die Praxis umzusetzen. Deshalb war ich mir erst richtig sicher, als ich das erste Training in Aragón auf Rang zwei beendet hatte. Vor allem weil viele andere Teams dort vorher getestet hatten, dachte ich, dass wir zu Beginn des Wochenendes wahrscheinlich irgendwo in den Top 8 liegen würden. Doch dann waren wir gleich am Anfang mit an der Spitze und lagen auch am Ende vorn.“
 
„Wie wohl fühlen Sie sich im BMW Motorrad GoldBet SBK Team? Ist e seine Art Familie für Sie gworden?“
 
Chaz Davies: Ja, definitiv. Jetzt kenne ich die Jungs wirklich gut. Es gibt so viele Leute, dass es zunächst schon eine Leistung ist, sich alle Namen zu merken. Nun haben wir wirklich zueinander gefunden, wir kennen uns sehr gut und wissen voneinander, wie wir arbeiten. Wir verstehen uns prima, und die Jungs haben bisher einen großartigen Job gemacht.“
 
„Sie haben sich auf Rang zwei der Fahrerwertung verbessert und werden bereits als möglicher Titelkandidat gehandelt. Wie beurteilen Sie das selbst? Wie gehen Sie die nächsten Rennen an und welche Ziele haben Sie sich persönlich gesteckt?“
 
Chaz Davies: „Um ehrlich zu sein, denke ich überhaupt nicht an den Titel. Wir haben erst zwei Rennwochenenden absolviert. Von daher müssen wir uns wirklich keine Gedanken über die Meisterschaft machen, sondern wir müssen uns darauf konzentrieren, an jedem einzelnen Wochenende die bestmögliche Leistung zu bringen und versuchen, weitere Siege zu holen. Gegen Ende der Saison ergibt sich dann ein klareres Bild über die Situation in der Meisterschaft, und falls wir dann die Chance auf den Titel haben sollten, können wir anfangen, uns darauf zu konzentrieren. Das war auch meine Herangehensweise im Jahr 2011, und selbst, als ich einen komfortablen Punktevorsprung hatte, habe ich versucht, Rennen zu gewinnen. Daran werde ich nichts ändern. Ich werde einfach versuchen, weiter erfolgreich zu sein.“

Mittwoch, 10. April 2013

200 Miglia di Imola Revival 2013, a green-white-red cocktail.

The significant number of Italians participating on the fourth edition of the 200 Miglia di Imola Revival, that will take place in the Enzo and Dino Ferrari circuit next 19, 20 and 21 April, reflects the connection that links the glorious Italian motorcycling history to the present. A homage, that seemed necessary, paid to one of the best driving schools in the world which has been able to make its mark on time and to monopolize the world’s championships. Carlo Ubbiali, 83 years old, nine World titles, will be parading in Coppa d’Oro at the handlebars of a MV Agusta 350 two-cylinder, property of the team Associazione Otello Buscherini. We’ll be also seeing another Italian tricolor in the blue riband class, Remo Venturi (1966, Gilera four-cylinder), world vice champion in 1959 and 1960, just behind his teammate in the MV Agusta team, John Surtees. Fabrizio Pirovano (1983, Honda RS 500), Supersport World Series winner and Superbike second (1988 and 1990), is considered as one of the pioneers of this derived motorcycle championship. King of the European Championship in 1988 at the handlebars of an Aprilia 250, property of the Team Italia, Fausto Ricci (1983, Yamaha TZ 250) will find Imola track once again. For the 200 Miglia di Imola Revival we will find a lot of awarded pilots on the track: Silvano Bertarelli, Attilio Riondato, Fabio Biliotti, Maurizio Massimiani, Marcellino Lucchi, Leandro Becheroni, Marco Dall’Aglio and Gianfranco Bonera Many other important names of the Italian motorcycle racing will also be present to blow out the candles on the Enzo and Dino Ferrari circuit’s 60th anniversary at Imola.

Sonntag, 7. April 2013

CIV MUGELLO, ROUND 1: GREAT SHOW ON THE FIRST DAY

Scarperia, April 6th 2013 – On the Tuscan circuit of Mugello the opening round of the Italian Championship 2013 was held today. No consequences for the rain of yesterday, with riders racing on dry track in all the events.
SBK: ARGENTINE HYMN ON THE PODIUM - Leandro Mercado is the winner of the first round of 2013 Superbike CIV. The Argentine rider, on Team Pedercini Kawasaki, showed from the beginning that he was stronger than his opponents. He made a very good start and immediately built a small gap. Four riders behind started a great forcing: Sebastien Gimbert (BMW - Thevent Racing Team), Michele Magnoni (BMW - GM Racing by Play Racing), La Marra (Ducati - Barni Racing Team) and Corradi (Aprilia - New M2).
These five riders formed a formidable group and they characterized the opening race of the season with continuous overtakings, contacts and limit-breakings. Five riders on four different bikes played the best spirit of the new Superbike tricolored championship. At the end young Mercado was the winner: thanks to a perfect guide in the final meters he managed to keep some meters between himself and his opponents, and passed the checkered flag with over three-tenths of advantage. “I tried to go away, but they caught me up”, Mercado said. “Luckly I managed to keet the lead and win. I’m very happy and want to thank my team”
Behind him, a particularly strong Alessio Corradi, who sealed a fast recovery and booked a place as a protagonist of 2013. First podium of the season for Eddi La Marra: in the final laps he could not reject Emilian Corradi’s attack but he managed to end up third. Gimbert and Magnoni were authors of a good proof and closed the race in this order.
MOTO3: LOCATELLI WINS A TREE-RIDERS FIGHT - Three drivers monopolized the first race of Moto3. The Lombard Andrea Locatelli (Mahindra Racing), Stefano Valtulini on Honda Five Racing AX52, and Luca Marini from Pesaro, on FTR rider Twelve Racing, created a big gap between themselves and their opponents from the early laps.
Like the previous race of Superbike, Moto3 was an exciting race, characterized by a neverending series of passes for the top positions. Thanks to a perfect last lap, at full throttle, Locatelli won the race, and crossed the finish line seven tenths ahead of Valtulini and Marini, who completed the podium.
"I am very happy with this result - the winner said -. I thought I had to try to win just before the finish line but I anticipated it all at the latest corner and I won without problems. For the race of tomorrow we will work to set up the bike even better".Stefano Manzi, Wayne Ryan and Andrea Migno battled up to the end to enter the top five.  
STOCK 600: A CONFIRMATION BY TATASCIORE – He had proved to be the strongest at the end of qualifying and confirmed it at the end of the first race of the season. Manuel Tatasciore, the young talent from Abruzzo who races on the Yamaha of Bike and Motor Racing Team, won a difficult race, spectacular from start to finish.
He had a good start, followed by Caloroso (who had some difficulties in the latest rounds) and Mercandelli, who in the final was able to defend himself by Mattia Cassani’s strong return. After losing ground at the start, Cassani managed to regain the leading trio, engaged a firm fight for the podium and lost the victory for just twenty hundredths of a second. A real triumph, then, for Tatasciore, who now becomes the "reference" for this category. "It 's been a great race - Manuel said – and up to the last corner I didn’t know how it would finish. I enjoyed it so much and I'm really satisfied with a victory that I didn’t expect".
On the other hand Cassani (who races for PA.SA.MA Rayo Team), was happy for this race in which he proved his potential on Yamaha. Top performance for Roberto Mercandelli, too: the 19 year old Lumbard rider, catched the podium for the first time after a consistent, concrete race.
SUPERSPORT: DIONISI RECOVERS AND WINS - Great comeback and first victory of the season for the Italian Supersport champion, Ilario Dionisi. The rider from Lazio run a perfect race on the reliable Honda by Scuderia Improve Team. After a great start, he left the wild card Riccardo Russo go ahead: in the early rounds he played the role of the fox on Puccetti Racing Team Kawasaki, and then Dionisi’s unbelievable pace did the rest.
After gaining ground on the rest of the company, that is on Cruciani, Giansanti, Tamburini and Cottini, Dionisi went to take rider from Campania and, after passing him with a clean, efficient overtaking, he gained the leadership in the final laps, and below the checkered flag he closed the race ahead for nearly one second. "Despite some problems in qualifying, thanks to thegood job of the team we’ve been able to bring home this great result”, Ilario said. “Congratulations to Riccardo, I expected he was strong, but not already in the first race of the season."Russo tried to keep Dionisi’s pace, but at the end he had to settle for a second place, also because of the decline of the tires. For the rider from Campania it was a very good debut in the Supersport class, indeed, and the performance is even more appreciable considering that it arrives just one week before the world stage in Aragon, where he will take part to his first race in World Supersport.
A bit of disappointment for Stefano Cruciani (Kawasaki - Puccetti Racing), who was slowed down by crash in practice session, which did not allow him to go beyond the third. 


Tomorrow at 14:00 the challenges of second round will start. The third and fourth rounds of the season are scheduled from May 24 to 26th at Vallelunga track. 

Samstag, 6. April 2013

200 Miglia di Imola Revival 2013: Zusagen von Phil Read und Kork Ballington

Nachdem schon bekannt gegeben wurde, dass Freddie Spencer der vierten Auflage der 200 Miglia di Imola Revival seine Zusage erteilt hat, die am 19. April - 21. April 2013 auf der Rennstrecke „Enzo e Dino


Ferrari“ stattfindet, folgten zwei weitere prominente Fahrer seinem Vorbild: Phil Read et Kork Ballington.
Gemeinsam verbuchten beide Wahnsinnsfahrer 11 Motorrad-Weltmeisterschaften.
Suzuki RG 500 (1981) vom Racing Team Santa Colomba für Phil Read, siebenfacher Weltmeister, rund 50 Jahre nach dem ersten internationalen Titel seiner großartigen Karriere (Yamaha, 250cc, 1964). 1968 gelang dem Engländer das Double (125cc und 250cc) für Yamaha, bevor er Geschichte schrieb mit MV Agusta. Für den italienischen Motorradhersteller gewann Read 1973 und 1974 die Meisterschaft in der Königsklasse und war folglich der größte Rivale von Giacomo Agostini.
Kawasaki 500 (1981) vom Team Kawasaki Flavio Frighi für Kork Ballington, einer der repräsentativsten Fahrer in der Geschichte des japanischen Teams. Mit Kawasaki gewann der Südafrikaner 1978 und 1979 vier Weltmeisterschaften, zwei mal das Double (250cc und 350cc).
Der Veranstalter Christian Jupsin (DG Sport) war durchaus erfreut: „Wir werden dem italienischen Publikum zwei zusätzliche Weltmeister präsentieren können, nachdem wir Freddie Spencer schon für uns gewinnen konnten. Zusammen machen sie 14 Weltmeisterschaften aus. Sie in Imola empfangen zu können, erfreut uns sehr, insbesondere für das leidenschaftliche Publikum aus Emilia-Romagna. Die größten Helden es Motorradsportes sind auf dieser Strecke gefahren und anhand dieser vierten Auflage der 200 Miglia di Imola Revival, hoffen wir, diese einzigartige Beziehung, die immerhin schon 60 Jahre andauert, fortzusetzen.“

Dienstag, 2. April 2013

SUPERBIKE*IDM: Saisoneröffnungstraining aufgrund schlechter Wetterbedingungen verschoben

 
Aufgrund der anhaltend widrigen Wetterbedingungen in Zentral-Europa muss das SUPERBIKE*IDM-Eröffnungstraining am kommenden Wochenende am Lausitzring leider verschoben werden. „Wir bedauern diese Entscheidung sehr, doch die Umstände haben uns dazu gezwungen“, so Bert Poensgen, Geschäftsführer der MotorEvents HMP GmbH. „Da für die kommenden Tage weiterhin winterliche Wetterverhältnisse mit Neuschnee und Temperaturen um die 0 Grad angesagt sind, macht es keinen Sinn das Training stattfinden zu lassen. Da geht die Sicherheit der Piloten ganz klar vor.“

„Da uns das Wetter leider einen Strich durch den Veranstaltungsplan macht, haben wir uns schnellstmöglich bemüht einen neuen Termin zu finden, um das Eröffnungstraining nicht komplett absagen zu müssen. Nach Rücksprache mit dem DMSB haben wir beschlossen das Trainingsverbot, so wie es in den Einschreiberichtlinien steht, aufzuheben und das Training auf den 15. bis 17. April zu verlegen“, erklärt Bert Poensgen weiter.

„Es wurden in den letzten Stunden viele Gespräche mit Teams und Fahrern geführt. Das Feedback mit denen ich persönlich gesprochen habe, war durchweg sehr positiv, der neue Termin ist die bestmögliche Lösung für alle“, ergänzt Josef Hofmann, Geschäftsführer der MotorEvents HMP GmbH.

Die SUPERBIKE*IDM-Teams, sowie die Reifendienste können mit ihren Trucks bereits ab Samstag, den 13. April anreisen und ab Sonntag mit dem Aufbau beginnen. Auch die Boxen können ab Sonntag bezogen werden und bis zum kommenden Rennwochenende stehen bleiben.

Die Kosten für die Teams, die bereits angemeldet sind und nicht zum neuen Termin kommen können, werden natürlich zurückerstattet. Die Anmeldegebühren bleiben für den neuen Termin erhalten, nachträgliche Nennungen werden akzeptiert.

Nach dem trainingsfreien Donnerstag, den 18. April, startet die SUPERBIKE*IDM, vom 19. bis 21. April, am Lausitzring in die Saison 2013.

Freitag, 29. März 2013

5., 6. und 7. Juli - Rendezvous in Spa-Francorchamps zu "Bikers‘ Classics"

Man könnte annehmen, dass die Organisatoren von "Bikers Classics" nach der großartigen zehnten Ausgabe Mühe haben würden, das erreichte Niveau zu halten. Nun, solche Bedenken sind vollkommen unbegründet; die vom 5.-7. Juli 2013 stattfindende Veranstaltung verspricht sogar eine erneute Steigerung.
Die vielen auch diesmal wieder zu erwartenden Enthusiasten werden sich zum einen an den Paraden der 500-cc-Klasse erfreuen können, zum anderen aber auch wieder Augen- und Ohrenzeugen sein, wenn die begeisterndsten Seitenwagengespanne der Renngeschichte starten und den Ardennenkurs umrunden werden.
Und nach der großen Resonanz des Vorjahres werden auch die Superbikes wieder im Programm stehen, dazu in einer wiederum erstklassigen Kombination von Fahrern und Maschinen.
Ein sehr interessantes Programm, einschließlich der Startgruppe jener Enthusiasten, die aus ihren Superbikes in liebevoller und versierter Arbeit wahre Schmuckstücke geschaffen haben. Eine Liste dieser Maschinen ist in Erstellung und wird ständig aktualisiert - einzusehen unter www.bikersclassics.be .
Aber das ist noch nicht alles.
Ein weiterer Höhepunkt: In Ergänzung zu mehreren Runden auf dem neuen Kurs wird - wie schon 2012 - eine Umrundung der alten, traditionsreichen Strecke stattfinden. Am Samstag, kurz vor dem Start der "Klassischen 4 Stunden von Spa", wird der Mythos der Großen Preise von Belgien also wiederum neu entdeckt - 14 Kilometer voller großer Tradition!!! Ein großer Moment, voller starker Gefühle, welchen sowohl die "Amateure" und ganz sicher die Asse der Vergangenheit nicht missen möchten.
Ein umfangreiches Programm erwartet also Teilnehmer und Besucher, und ganz sicher wird auch die Begeisterung über die Ausstellung von Grand-Prix-Maschinen aus den 1950er und 1960er Jahren groß sein. Es wird eine großartige Präsentation sein, welche die einmalige Möglichkeit gibt, zahlreiche Raritäten und Schmuckstücke aus zwei ruhmreichen Jahrzehnten des "Continental Circus" zu genießen.
Weitere Informationen finden Sie unter : www.bikersclassics.be

Wayne Gardner debütiert bei "Bikers Classics"

Die Rennsaison 2013 hat noch gar nicht richtig begonnen, da haben die belgischen Organisatoren von "Bikers Classics" bereits einen großen Preis gewonnen. Und es ist sicher nicht übertrieben, wenn man das so sieht: Christian Jupsin, dem CEO von "Bikers Classics", ist es gelungen, mit Wayne Gardner einen Großen der Renngeschichte nach Spa-Francorchamps zu holen! Und dieses Wiedersehen wird fast auf den Tag genau 25 Jahre nach dessen Sieg in den Ardennen, den er am 3.Juli 1988 auf seiner Honda NSR 500 ccm erzielte, stattfinden. Damals ließ er den späteren Weltmeister besagter Saison, Eddie Lawson auf Yamaha, um mehr als 30 Sekunden hinter sich.

Der 53-jährige Gardner - 500-ccm-Weltmeister von 1987 und jeweils "Vize" des Vor- bzw. Folgejahres - stand schon geraume Zeit auf der "Wunschliste" der "Bikers Classics"-Organisatoren. "Wir hatten schon längere Zeit Kontakt zu Wayne, konnten aber leider in der Vergangenheit seine Teilnahme nicht sichern" sagte Christian Jupsin. "Es ist mir eine große Freude, dass es nun endlich geklappt hat. Ich bin sicher, dass ein früherer Weltmeister wie Wayne zweifellos eine große Anziehungskraft auf unsere Besucher ausüben wird".

Der am 11. Oktober 1959 in Wollongong, einer Stadt von rund 300 000 Einwohnern im australischen Bundesstaat Neusüdwales Geborene wurde schnell durch seinen oftmals gewagt erscheinenden Fahrstil bekannt. Dieser brachte ihm den Spitznamen "The Wollongong Wild One" ein.
Im Gegensatz zu einem großen Teil seiner Landsleute, für die hier repräsentativ Kel Carruthers und Gregg Hansford stehen sollen, verließ er Australien bereits vor Erreichung eines höheren Bekanntheitsgrades. 1981 versuchte der ambitionierte Australier zuerst sein Glück in der Britischen Rennszene, und 1983 erfolgte sein Grand-Prix-Debüt in Assen. Es endete nicht gut für ihn, denn er konnte dem von dessen Maschine geworfenen Franco Uncini nicht ausweichen und überfuhr ihn. Zum Glück überlebte der Italiener, und Wayne konnte sich damit auch über seine erste volle WM-Teilnahme 1984 freuen. Selbstverständlich, wie während all seiner WM-Rennjahre, auf Honda-Motorrädern. Die ersten WM-Punkte holte er als Vierter in Misano, und im schwedischen Anderstorp betrat er als Dritter erstmals das Siegerpodium eines WM-Laufes. 1985 schon 4. der Gesamtwertung, folgten die eingangs bereits genannten erstklassigen Ergebnisse. Drei GP-Siege waren die Hauptbasis 1986, sieben analoge Erfolge 1987 und wiederum drei 1988.
Nach neun Jahren der Teilnahme an Grand-Prix-Rennen, in denen Wayne Gardner nicht nur sehr erfolgreich war, sondern auch schwere Verletzungen überwinden mußte, gab er in Donington 1992 seinen Rücktritt vom aktiven Rennsport bekannt. Es war ein sehr emotionaler Moment. Wenige Tage nach dieser Ankündigung gewann er dort mit dem GP von Großbritannien seinen 18. und letzten WM- Lauf. Die Saison und seine Karriere beendete er am 6. September als Zweiter des GP von Südafrika und als Sechster der Gesamtwertung. Zusammen mit den schon genannten 18 Siegen bilden weitere 33 Podestplätze (20x Zweiter, 13x Dritter) eine wirklich beeindruckende Bilanz.

"Wir sind außergewöhnlich glücklich über Wayne Gardners Zusage" betonte ein hochgestimmter Christian Jupsin. "Natürlich werden wir wie immer unser Bestes geben, um weitere Fahrer mit großen Namen für die Teilnahme an Bikers’ Classics zu gewinnen. Nicht nur für unsere GP-500-Parade, sondern auch für die Superbike-Klasse, die sich im Vorjahr als sehr willkommene Ergänzung unseres Programmes erwies. Außer den Zweirädern werden aber auch die Seitenwagen einen Höhepunkt darstellen. So wird, wie immer, auch diesmal für jeden etwas dabei sein".

Die 11. Ausgabe von "Bikers’ Classics" wird vom 5.-7. Juli stattfinden.